Nahrungsergänzungsmittel - müssen wir ständig ergänzen?

von Claudia Ehle

Unsere Welt mitsamt ihren Zivilisationskrankheiten hat eine Situation erzeugt, indem eine denaturierte Ernährung und eine fehlgeleitete chemisch orientierte Medizin ein unermessliches Ausmaß an Erkrankungen geschaffen hat.

Gleichzeitig sind wir gezwungen, unseren Lebensunterhalt mithilfe eines ständig anhaltenden Tätigkeitstaumels zu verdienen, um überleben zu können.

Macht unser Körper und unsere Seele das nicht mehr mit und fällt aus, ist die erste Reaktion der Griff zur Nahrungsergänzung. Schließlich haben wir aufgrund der oben genannten Tatsachen ja auch kaum mehr Zeit und Muße, genügend Aufmerksamkeit auf ein gutes, gesundes und selbst zubereitetes Mahl zu richten.

Der Boom an derzeit ausgestrahlten Kochsendungen zeigt, wie es tatsächlich um die Gesellschaft steht.

Der Versuch, selbst zu kochen und ein schmackhaftes Mahl zuzubereiten, endet häufig im Desaster oder im Maggi-Kochstudio. Was war das doch für eine Zeit, als Mütter noch keine "gebärenden Elternteile" waren, sondern ihren Kindern noch Grundlegendes beibrachten, um sich selbst versorgen zu können.

Seltsam ist, dass es zu dieser Zeit kaum Nahrungsergänzung gab, anscheinend auch nicht nötig war.

In der Zeit der Kumulation des heutigen Industriefraßes, genannt Fast-Food, scheint diese aber umso nötiger zu sein. Woran liegt das? 

Ist dieser Fraß, den wir gerade ja bereits unserer jugendlichen Bevölkerungsschicht vorsetzen überhaupt als Nahrungsmittel zu bezeichnen oder haben wir schon mal in die Zutatenliste gesehen, was sich darin befindet?

Ich habe den Blick gewagt und berichte in meinem Buch "Kleister im Kopf...." über die Konsequenzen.