Krebs, eine hausgemachte Erkrankung oder die Nebenwirkung einer industriell geprägten Gesellschaft? Ist es überhaupt erwünscht, eine zuverlässige Behandlung gegen Krebs zu finden? Ich bezweifle das...

von Claudia Ehle

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, erinnere ich mich zuerst an meinen Großvater, der mit der Diagnose Nierenkrebs im Krankenhaus ankam und durch die ihm angetanen Behandlungen immer mehr an Lebenskraft verlor. Als damals 9 Jahre altes Kind war es schrecklich für mich, das mit anzusehen und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir.

Spätestens seitdem ich ihn damals in einem Krankenzimmer mit weiteren 11 an Krebs erkrankten Männern besuchte, wußte ich, dass mich das Thema nicht mehr so schnell loslassen sollte.

Mein geliebter Opa verstarb schließlich qualvoll. Ob es der Krebs war oder die Behandlungen, die ihm langsam den Lebensfunken genommen haben, sei dahingestellt.

Später folgte dann meine Großmutter, die mit einer Form von Unterleibskrebs als Versuchskaninchen fungierte. Metallplatten im Unterleib, die bei ihr Schmerzen unbeschreiblichen Ausmaßes verursachten und nur noch mit Gaben von Morphium im Griff gehalten wurden, brannten sich in meine kindlichen Erinnerungen ein.

So wurde ich primär zum Hypochonder, der jedes Signal seines Körpers als Vorbote des eigenen körperlichen Ablebens interpretierte.

Im Laufe meines Lebens und mit zunehmender Beschäftigung mit der Funktionsweise des Körpers und mit den heilkundlichen Möglichkeiten verabschiedete sich diese hypochondrische Neigung wieder aus meinem Leben.

Heute, nach Jahren der Forschung und Beschäftigung mit Naturheilkunde weiß ich, dass diese Erkrankung durch die industriellen Gifte entsteht und durch weitere industriell pharmazeutische Behandlung ihren Kumulationspunkt erreicht, indem sie den pharmazeutischen Firmen zwar gigantische Gewinne einbringt, die Menschen aber endgültig zum Tode verurteilt.

Allerdings nicht, ohne vorher als Versuchskaninchen gedient und nach allen Kräften mißhandelt worden zu sein.